Erich Huber und Maja Hügli liefen allen davon
Eisenbahner-Sportverein Olten Beim 39. Belchenberglauf in Olten, der nach 2019 zum zweiten Mal vom Eisenbahner-Sportverein Olten organisiert wurde und der wegen der Corona-Pandemie auf der Ersatzstrecke über den Born ausgetragen wurde, gab es zwei neue Siegernamen in der Jura Top Tour.
Vor zwei Jahren hatte der aktive Eisenbahner-Sportverein Olten unter der Regie des aktiven Bergläufers Ruedi Gugger von der LSG Olten den beliebten Belchenberglauf, einen Event in der Jura Top Tour (JTT), übernommen. Letztes Jahr, als in der sonst zehnteiligen Serie der JTT nur der Weissensteinlauf stattfand, verzichteten auch die «Eisenbahner» wie acht andere Organisatoren wegen Corona auf die Austragung.
Nachdem im Jahr 2019 noch 327 Sportlerinnen und Sportler auf der Startliste waren, starteten diesmal bei der Oltner Stadthalle von den 204 gemeldeten Läuferinnen und Läufern sowie Walkerinnen und Walkern nur gerade 182 Teilnehmer. OK-Präsident Ruedi Gugger, der mit einer Zeit von 1:15:59 selber zu den Finishern gehörte, war aber dennoch zufrieden mit der «Up and Down-Version» mit Start-und Ziel am gleichen Ort. « Vor allem aus logistischen Überlegungen wegen der Corona-Krise wählten wir diese Version über den Born. Nachdem der Tüfelsschluchtlauf und der Passwanglauf in Mümliswil mit Einzelstart und der Grenchenberglauf mit Blockstart stattfanden, waren wir heute die ersten in der Jura Top Tour, die wieder ein Rennen wie sonst üblich mit Massenstart durchführen konnten», so der Trimbacher Ruedi Gugger.
Zwei Premierensiege
Bereits vor dem dritten Kilometer des 11,5 Kilometer langen Rennens mit 390 Meter Steigung und ebensoviel Gefälle lag der Zofinger Berglaufspezialist Klass Puls vor dem aus dem deutschfreiburgischen Rechthalden kommenden 40-jährigen Erich Huber und dem Oberentfelder Dominik Muoth und dem Deitinger Christian Ackeret in Front. Erich Huber, der zuletzt am Grenchenberglauf das Ziel als Fünfter erreicht hatte, lief kurz darauf seiner Konkurrenz auf und davon. Huber gewann das Rennen mit 43 Sekunden Vorsprung vor Klaas Puls und 2:18 Minuten vor Isidor Christen von der LR Gettnau. Eine starke Leistung zeigten auch der Lostorfer Stephan Leimgruber als Elfter und Sascha Wyss aus Trimbach als 14.
Bei den Frauen feierte die OK-Präsidentin des Weissensteinlaufs Maja Hügli einen souveränen Sieg vor der Baselbieterin Andrea Turello und der Roggwilerin Beatrice Fankhauser. Die Gewinnerin des 38. Belchenberglaufes vor zwei Jahren, die Oltnerin Yvonne Holderegger-Häfeli, kam diesmal als Vierte ins Ziel. Die Trimbacherin Andrea Wyss wurde Zehnte und Siegerin der Kategorie Frauen 40. « Das war mein erster Kategoriensieg in der Jura Top Tour bei den Frauen 40», sagte die Ehefrau von Sascha Wyss und Mutter der Unihockey-Nationalspielerin Anja Wyss. «Diese Strecke gefiel mir sehr gut und kam mir als frühere Leichtathletin des STV Welschenrohr entgegen. Ich muss meinem früheren Trainer Hansruedi Mägli ein Kompliment machen. Denn bei ihm habe ich früher auf ähnlichen Strecken im Thal trainiert.»